Dienstag, 10. April 2012

4. Posting


Nach längerem Überlegen habe ich mich dafür entschieden, zur so genannten Digitalen Revolution zu „forschen“.  Dabei handelt es sich um einen Terminus, der immer öfter Verwendung bzw. Verbreitung findet und im Zusammenhang mit der Veränderung des Buchmarkts steht. Dabei markiert dieser Begriff nicht nur den Umbruch, sondern möglicherweise auch das Ende eines Zeitalters, das weithin als Gutenberg Galaxie bekannt ist. Dabei ist der Umschwung einer größtenteils analphabetischen hin zu einer Gesellschaft, die durch das Buch als Leitmedium stark geprägt ist, gemeint.
Hinter dem Begriff Digitale Revolution versteckt sich nun also eine weitere Medienrevolution, die nu bedingt das Ende des Buchs als Leitmedium markiert, sondern eine Veränderung des Buchs. Das eBook bzw. elektronische Buch breitet sich immer weiter aus und wird langsam von seinem  Ursprung, dem Papierbuch, unabhängig. Gleichzeitig kann sich dieser Wandel nur vollziehen, da sich in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten das Internet und digitale Lesegeräte stärker ausgebreitet haben und im Falle des Internets zumindest die Gesellschaft in der westlichen Hemisphäre stark dominieren. Kaum eine Tätigkeit ist heute ohne Computer bzw. Internet vorstellbar, zumindest was bürokratische oder organisatorische Angelegenheiten betrifft.
Ich möchte die Frage stellen, in welcher Weise dieser Wandel hin zum digitalen Zeitalter unsere Gesellschaft verändert; der Wandel, den der Gutenbergsche Buchdruck in der Geschichte hinterlassen hat, stellt sich so massiv dar, dass er kaum noch wegzudenken ist. In welcher Weise lassen sich beide mediale Revolutionen vergleichen? Für welche grundsätzlichen Entwicklungen wurden bereits Grundsteine gelegt, welche haben sich bereits abgezeichnet? Von Bedeutung wird vermutlich ein Blick auf die andere Seite des Atlantiks sein, wo sich in den USA in vielen Bereichen elektronische Bücher schon durchgesetzt haben und die Ablöse von Büchern um ein vielfaches greifbarer ist als im deutschsprachigen Raum, wo zwar vor mehr als einem halben Jahrtausend der Buchdruck seinen Ausgangspunkt fand, die aktuelle Revolution allerdings noch stark hinter her zu hinken scheint.

 
Auf infonet finden sich zumindest auf den ersten Blick keinerlei Informationen zur Mediengeschichte. Dennoch kommen wohl mehrere Themenbereiche in Frage: die Germanistik, die sich grundsätzlich auch mit der Geschichte des Buches auseinandersetzt, der Bereich der Kommunikationswissenschaften so wie die Kategorie Medien. In den Fachbereichsbibliotheken der Universitäten sind mit ziemlicher Sicherheit Informationen zu meinem Themenkomplex vorhanden, dass herausgearbeitet werden müsste. Unter der Kategorie Medien hat sich beispielsweise auch das Ars Electronica Center – Museum oft he Future befunden.
Clio Online war für meinen Aufgabenbereich schwieriger zu durchsuchen. Vereinzelt gab es allerdings durchaus Treffer, die unter Umständen interessante Informationen beinhalten könnten, so z.B. Institutionen, die sich mit dem Themenkomplex der politischen Bildung oder Mediengeschichte beschäftigen.

Montag, 19. März 2012

2. Aufgabe 3. Posting

In Posting 3) verfassen Sie bitte einen kurzen Text, in dem Sie sich anhand ihrer bisherigen Beschäftigung mit geschichtswissenschaftlichen Weblogs überlegen, wofür Weblogs in den Wissenschaften eingesetzt werden können. Die Länge von Posting 3) sollte circa 1500 Zeichen betragen.


Stellt man sich die Frage, wofür geschichtswissenschaftliche Blogs herangezogen werden können, so sollte man zunächst Überlegungen anstellen, wofür Blogs heutzutage überhaupt verwendet werden- und stellt schnell fest, dass die Bandbreite eine schier endlose ist. Blogs werden einerseits als ein sehr persönliches Medium verwendet, quasi als eine Art Tagebuchersatz. Sie werden auch Privatpersonen verwendet, um über ein persönliches Anliegen zu berichten, auf dass dann ein sehr spezifischer Fokus gelegt wird. Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, wie beispielsweise AutorInnen oder PolitikerInnen, verwenden Blogs um über ihre Tätigkeit zu informieren und machen so in gewisser Weise Werbung für ihre eigene Person. Werbung an sich ist hier generell ein sehr gutes Stichwort: Immer öfter verwenden bpsw. Firmen Blogs, um über ihre Produkte zu informieren. Auf ähnliche Weise können auch WissenschaftlerInnen Blogs nutzen. (persönliche) Vorstellung, Werbung oder Kommunikationsmittel.

Ich denke, die Bandbreite, die ein geschichtswissenschaftlciher Blog haben kann, ist per se ähnlich unlimitiert. DiplomandInnen können über ihr Diplomarbeitsprojekt schreiben, ProfessorInnen können Blogs als Hilfsmittel heranziehen, ForscherInnen können ihre Forschungsprojekte unabhängig von Verlagen publizieren und sogar Privatpersonen, denen ansonsten der Raum für ihre Veröffentlichungen fehlen, finden im World Wide Web einen Platz. Natürlich macht es wenig Sinn, in einem einzelnen Blog mehre Themengebiete zu vereinen- dafür kann man sehr gut mehrere Blogs anlegen und diese dann vernetzten. Aber auch den Themengebieten ist kein Ende gesetzt- solange es jemand liest, kann man darüber bloggen.

Die eigentliche Frage ist wohl, was man mit dem Bloggen erreichen möchte: Möchte ich meinen persönlichen Fortschritt dokumentieren, möchte ich als Professorin KollegInnen und Studierenden einen unkomplizierten Einblick in meine Arbeit bieten, oder will ich vielleicht für Laien wissenschaftliche Themen zu meinem Fachgebiet so aufarbeiten, dass sie für die Allgemeinheit gut verständlich sind, um auf diese Weise mein Wissen zu teilen. Die einzige Grenze in der Blogosphere ist die, die man sich selbst setzt.

2. Aufgabe 2. Posting

In Posting 2) beschreiben Sie bitte, welche Ressourcen Sie bisher verwendet haben, um zu Themen für Ihre Lehrveranstaltungen zu recherchieren.

Eine grundlegende Suche beginnt für mich damit, mich grundsätzliches in das Thema einzulesen, sofern ich das noch nicht getan habe. Sprich, ich versuche mir schnell einen Überblick zu schaffen, in dem ich Lexika u.ä. zu Rate ziehe. Hier hilft oft auch schon google oder die Wikipedia- zwar ist der Inhalt alles andere als wissenschaftlich, hilft aber, in ein unbekanntes Thema hineinzukommen. Außerdem sind am Ende eines jeden Wiki Beitrags auch Literaturangaben angegeben, die manchmal von erstaunlicher Qualität sein können und sich durchaus auch für die Arbeit eignen.
Danach besorge ich mir mehr Literatur, in dem ich in Online Datenbanken danach suche. Meist ist dies der Opac der Uni Wien, aber auch die Literaturdatenbank der NB ist oft von Vorteil. Für mein Erststudium Germanistik verwende ich auch die BDSL, vorzugsweise von der Uni oder via VPN, um Zugriff zu allen Datenbanken zu erhalten.
Je nach dem zu behandelnden Thema ziehe ich auch zusätzliche Ressourcen hinzu- es würde natürlich keinen Sinn machen, für ein rein geschichtliches Thema die BDSL zu verwenden. Da ich persönlich ein großes Interesse für feministische bzw. gendertheoretische Ansätze habe, ist auch das Stichwort Archiv eine mögliche Anlaufstelle.

Donnerstag, 8. März 2012

1. Aufgabe 1. Posting


In Posting 1) beschreiben Sie bitte, welche Internetanwendungen wie Weblogs oder sonstige Web 2.0-Ressourcen (Facebook, Google+, Twitter, Xing, MySpace, Diaspora, StudiVZ, SecondLife, ...) Sie verwenden.

Zurzeit aktiv:
- Facebook
- Twitter
- Blogs (zur Zeit 1 aktives, ohne dieses hier)
- Youtube
- Google Plus

Früher verwendet:
- StudiVZ
- MySpace